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Chronik anläßlich 10 Jahre KSV Weiher aus dem Jahre 1979 |
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Als am 6.12.1969 im Gasthaus "Zur Eintracht" 16 Freunde des
Kraftsports beschlossen, den Kraftsportverein Weiher 1969 zu gründen,
war sich jeder der Risiken bewußt, die in der Vereinsgründung lagen.
Lange und ungewöhnlich gründliche Vorbereitung waren der Gründungsv ersammlung
vorangegangen, die insbesondere der vormals beim KSV Sulzbach aktive
Kurt Setzer betrieb. So spielte die Frage, ob es nicht besser wäre, sich
einem anderen Verein anzuschließen, eine vorherrschende Rolle.
Sicherlich wären bei einer solchen Lösung zahlreiche organisatorische
Risiken und auch finanzielle Fragen leichter zu lösen gewesen, letztlich
gab jedoch den Ausschlag, daß die Vereinsgründer der Meinung waren, nur
in einem selbständigem Verein den besonderen Interessen des Kraftsports
gerecht werden zu können, zumal andere Kraftsportvereine wie namentlich
der KSV Sulzbach und der
SV Fahrenbach ihre Unterstützung zugesagt hatten. Hinzu kam die
Hoffnung der Kraftsportler, daß der gewählte Vorstand sich als jederzeit
kräftiger Motor des jungen Vereins erweisen würde. Gerade diese Hoffnung
konnten die Vorstandsmitglieder in hervorragender Weise erfüllen. So
führt der Gründungsvorsitzende noch heute den KSV W eiher
1969 mit aller Energie, zu der nur Idealisten fähig sind. Ihm zur Seite
steht nicht weniger sein Stellvertreter Berthold Oppermann, der dieses
Amt nun auch schon 10 Jahre ausfüllt! Vergleicht man die Liste des
Gründungsvorstandes mit dem im Jubiläumsjahr amtierenden Vorstand, so
fällt auf, daß im wesentlichen die alte Zusammensetzung beisammen
geblieben ist, ergänzt um einige Zugänge, Gerade diese personelle
Kontinuität hat wesentlich mit dazu beigetragen, daß sich der KSV Weiher
1969 in seiner noch kurzen Geschichte stetig aufwärts entwickelt hat.
Waren es am Nikolaustag 1969 19 Gründungsmitglieder, die übrigens alle
bis auf den tragisch verunglückten Günter Mader noch heute dem Verein
angehören, so kann der Jubiläumsverein nicht ohne Stolz heute auf 48
aktive und 102 fördernde Mitglieder verweisen. Eine Bestätigung der
guten Arbeit des Vereins muß wohl auch darin gesehen werden, daß die
Neuzugänge im wesentlichen bei den jungen Sportlern zu verzeichnen sind,
die mit Begeisterung bei der Sache sind.
Die spor lichen
Anfänge des KSV Weiher 1969 wurden durch den günstigen Ankauf einer
gebrauchten Matte ermöglicht, zu der der SV Fahrenbach noch kostenlos
eine Mattenumrandung auslieh. Auf dieser Matte konnten zwar noch keine
Meisterschaften ausgetragen werden, ein geordneter Trainingsbetrieb war
möglich. Die Fahrenbacher gingen in ihrer Unterstützung des damaligen
Vereinsküken soweit, den Weiherer Sportkameraden die Teilnahme am
eigenen Training anzubieten, was gerne wahrgenommen wurde, konnten die
Neulinge doch von den Mattenfüchsen viel lernen.
Die ersten Trainingsjahre wurden im großen Saal der Gaststätte "Zur
Eintracht" durchgeführt, deren Inhaber den Verein mit viel Verständnis
unterstützen. Unter der Leitung von Christion Göttmann wurden Zunächst
leichtathletische Lockerungsübungen, Konditionstraining und Bodenübungen
durchgeführt, die dann allmählich über die Schulung der einzelnen Griffe
und Techniken bis zum Zweikampf führten. Schon in den ersten Jahren
seines Bestehens konnte der Verein schöne sportliche Erfolge feiern, die
auf eine gründliche und geduldige Aufbauarbeit schließen ließen.
Einen weiteren sportlichen Aufschwung erlebte der Verein mit der
Anschaffung einer
Olympiamatte
im Jahre 1972, zu der die Gemeinde, der Landkreis sowie das Land Hessen
und viele Gönner des Vereins beitrugen. Auch überregiuonal wurde man auf
den jungen Verein aufmerksam, so daß ihm für 1975 drei
Bezirksmeiserschaften zur Austragung anvertraut wurden. Die Ausrichtung
durch die Weiherer überzeugt derart, daß von da an die Kette der
Turniere und Meisterschaftsveranstaltungen nicht mehr abriß. Auch diese
Anerkennung der Vereinsarbeit und des Einsatzes aller seiner Mitglieder
hat dazu geführt, daß der KSV Weiher heute als eine festgefügt
Sportgemeinschaft aus dem Weiherer Vereinsleben und darüberhinaus aus
dem der gesamten Gemeinde Mörlenbach nicht mehr wegzudenken ist.
Die Erweiterung der Olympiamatte im Jahre 1977 war dann eigentlich nur
noch eine natürliche Folge des weiter anhaltenden Aufschwungs des
Vereins.Christian Göttmann war nun bereits überregional als Kampfrichter
tätig, während Emil Götz das Training der aktiven Ringer übernahm.
Weitere Turniersiege und Einzelmeisterschaften bestätigten die Arbeit
von Vorstand und Trainer.
Nach den ers
ten
Jahren des Aufbaus ging der Vorstand dann daran, das sportliche Angebot
des Vereins zusammen mit Interessierten aus dem Verein und der Weiherer
Bevölkerung zu erweitern. So wurde im Januar 1978 eine
Sportakrobatikgruppe unter der Leitung des mehrfachen Deutschen Meisters
Jürgen Leonard (Birkenau) gegründet. Die Gruppe arbeitet mit großem
Trainingsfleiß und viel Freude an ihrem schönen Sport, so daß sich
sichtbare Erfolge sicherlich bald einstellen werden.
Über allem Leistungssport war der KSV Weiher 1969 aber auch immer
besonders um die Förderung des Breitensports bemüht. Ziel des Vereins
ist es, möglichst viele Jugendliche für die schönen Sportarten des
Kraftsports zu gewinnen und die Möglichkeit anzubieten, in einer
sinnvollen Freizeitbeschäftigung Freude und Selbstverwirklichung zu
finden. Daran werden Aktive, Vorstand und fördernde Mitglieder weiter
arbeiten |
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